Barmenia-Hauptverwaltung wirtschaftet klimaneutral

Das Versicherungsunternehmen Barmenia hat seine CO2-Emissionen seit 2010 dauerhaft um drei Viertel reduziert und den unvermeidbaren Rest des letzten Jahres über ein internationales Klimaschutzprojekt von myclimate ausgeglichen. Dazu Stephan Bongwald, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Barmenia: „Mit unseren Partnern ist es uns gelungen, dass wir mit 895 Tonnen CO2 erstmals die Tausendergrenze an unserem Hauptstandort unterschreiten konnten.“ Seit 2015 wirtschaftet die Barmenia mit ihrer Wuppertaler Hauptverwaltung und 1.800 Mitarbeitern klimaneutral und kompensiert seitdem jährlich die unvermeidbaren CO2-Emissionen.

 

Unter der Leitung des Barmenia-Nachhaltigkeitsbeauftragten Stephan Bongwald (rechts im Bild), haben viele Kolleginnen und Kollegen geholfen, dass die Barmenia auch in 2019 am Hauptstandort klimaneutral wirtschaftet.

Unter der Leitung des Barmenia-Nachhaltigkeitsbeauftragten Stephan Bongwald (rechts im Bild), haben viele Kolleginnen und Kollegen geholfen, dass die Barmenia auch in 2019 am Hauptstandort klimaneutral wirtschaftet.

Gemeinsam mit dem Projektentwickler myclimate werden jedes Jahr drei der vielen hochwertigen myclimate-Klimaschutzprojekte herausgesucht, die ökologischen und sozialen Ansprüchen entsprechen und somit Natur sowie den Menschen zu Gute kommen. Die Barmenia-Mitarbeiter können über ihr Wunschprojekt abstimmen. In diesem Jahr standen zertifizierte Klimaschutzprojekte in Ruanda Afrika, in der Mongolei und in Nepal zur Auswahl. 46,9 Prozent der Mitarbeiter entschieden sich für das Projekt in Ruanda zur Erhaltung der Lebensräume der letzten Berggorillas.  „Die Projekte lagen lange Zeit gleichauf bis zu dem Zeitpunkt als die Waldbrände in Australien begannen, bei denen über eine Milliarde Tiere umgekommen sind. Ich vermute, dass die Berggorillas auch deshalb das Rennen für sich entschieden haben“, erklärt Bongwald.

Klimaschutzprojekt schützt Umwelt, schafft Lebensraum für Tiere und fördert Menschen

Das Projekt subventioniert energieeffiziente Kocher für Familien rund um den Volcanoes Nationalpark im Nordwesten von Ruanda. Diese Kocher benötigen weniger Brennholz, wodurch Abholzung vermieden wird und somit der Lebensraum der Berggorillas erhalten bleibt. In Ruanda leben ca. 600 Berggorillas und stellen somit weltweit die größte Population von insgesamt 1.000 Tieren. Gleichzeitig werden Treibhausgase reduziert, weil nicht mehr über offenem Feuer gekocht werden muss. Da die Kocher die Rauchentwicklung mindern, können gesundheitliche Schäden wie Asthma bei Mädchen und Frauen, die sich oft in den geschlossenen Räumen aufhalten, verringert werden.

Klimabilanzierung seit 2015

Seit 2015 veröffentlicht die Barmenia die CO2-Bilanz ihrer Hauptverwaltung. Darin berücksichtigt werden der Geschäftsreiseverkehr, der Verbrauch von Energie, Wasser und Papier, die Entsorgung von Abfällen und der Verlust von Kühl- und Löschmitteln.
Gegenüber dem Vorjahr konnten die CO2-Emissionen um nahezu die Hälfte reduziert werden. Die Barmenia hat durch ein umfangreiches Umwelt- und Energiemanagement einen guten Status Quo erreicht, der auch immer wieder von externen Prüfern bestätigt wird. Die Ersparnis des letzten Jahres ist aber in erster Linie der Umstellung des Fermwärmenetzes durch die Wuppertaler Stadtwerke zu verdanken.

 

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