Energie- und Klimapioniere im Dunkeln

Die 6. Klasse von Lehrerin Marina Basler der Primarschule Flurlingen hat in einem Selbstversuch erforscht, wie es sich anfühlt einen Tag ohne Strom zu leben. Dieser Verzicht auf Elektrizität wurde aber keineswegs spontan gemacht, sondern rigoros geplant. Für alle Aktivitäten während des ganzen Tages wurden im Voraus Alternativen gesucht, die keinen Strom brauchen, z.B. Bräteln im Wald anstatt auf dem Elektroherd zu kochen, oder Beleuchtung durch Sonnenlicht und Kerzen anstelle von künstlichem Licht.

Die Sonne, als wichtige Licht- und Energiequelle ziert jetzt eines von vier Fenstern mit erneuerbaren Ressourcen.

Die Kommentare der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler nach dem Versuch waren durchweg positiv.  «Man kann es auch ohne Handy lustig haben», lautete das Fazit von Adrian. Noel war froh, dass seine Katze die Rolle des elektronischen Weckers übernommen hat. Lynn hat am Abend Brettspiele ausgepackt anstatt den Fernseher einzuschalten.

Zum Projekt

23‘000 Pioniere mit mehr als 1‘000 Projekten

Die von der Swisscom ins Leben gerufene Initiative „Energie- und Klimapioniere“ bietet Schulklassen vom Kindergarten bis in die Oberstufe die Möglichkeit, eigene Klimaschutzprojekte zu realisieren. Seit der Lancierung ist die Zahl der Schweizer Schülerinnen und Schüler, die zu Klimapionieren geworden sind, auf 23‘000 angewachsen. Im Rahmen der Energie- und Klimapioniere haben die Schülerinnen und Schüler nach der zweistündigen altersgerechten und für die Schule kostenlosen Impulslektion ganz unterschiedliche Projekte wie einen Velo-Einkaufsdienst, Experimente mit erneuerbaren Energien oder dem Kochen, Servieren und Anbieten von klimafreundliche Mittagsmenus umgesetzt. Details zu den umgesetzten Klimaschutzprojekten finden Sie unter www.energie-klimapioniere.ch/projekte.

Inspiriert wurde die Initiative von Solar Impulse, dem 2016 mit der Erdumrundung abgeschlossenen Leuchtturmprojekt für Erneuerbare Energien von André Borschberg und myclimate Patron Bertrand Piccard.

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