Über 60 Prozent der Gäste der Schweizer Jugendherbergen kompensieren

Seit vielen Jahren reduzieren die Schweizer Jugendherbergen ihren CO2-Ausstoss. So wurde beispielsweise der spezifische CO2-Ausstoss für Raumwärme im Vergleich zum Jahr 2000 um 37.6 Prozent reduziert.

Was sich nicht vermeiden oder reduzieren lässt, wird von über der Hälfte der Gäste der Schweizer Jugendherbergen freiwillig kompensiert. Mit der Kompensation von durchschnittlich 5,5 kg CO2 pro Übernachtung tragen die Feriengäste so individuell zum Klimaschutz bei. Über 3'000 Tonnen CO2 kompensierten die Gäste somit im Jahr 2011. Die Hälfte des Geldbetrages fliesst in einen Klimafonds für Massnahmen, die die Schweizer Jugendherbergen selber umsetzen, die andere Hälfte in ein Klimaschutzprojekt von myclimate in Peru. Das Projekt unterstützt die lokale Produktion und Anwendung von effizienten Kochern mit integriertem Kamin in abgelegenen Haushalten. Dadurch wird der CO2-Ausstoss vermindert und die Gesundheit der Bevölkerung verbessert.

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