Filmproduzent memox kompensiert Dokumentarfilm «Der Bär in mir» mit myclimate

Am 15. Oktober ist der preisgekrönte Dokumentarfilm «Der Bär in mir» in den deutschen Kinos angelaufen. Im Film begleitet Filmemacher Roman Droux den Bärenforscher David Bittner auf eine abenteuerliche Reise ans äußerstes Ende Alaskas. In dieser vielleicht letzten Wildnis Nordamerikas sind die beiden dicht auf der Spur eines großen Bärenmännchens und einer jungen Bärin. Im Gespräch mit myclimate erklärt Roman Droux, warum er den Film mit myclimate kompensiert hat. Und er verrät uns den spannendsten Moment seiner Bären-Reise.

Der Film «der Bär in mir» startet am 15. Oktober 2020 in 100 Kinos bundesweit und wird danach auch in weiteren Städten zu sehen sein.

Roman, wie kam dir die Idee zu diesem Film?

Vor über 15 Jahren lernte ich David an einem seiner ersten Vorträge über seine Abenteuer in Alaska kennen. Die Geschichten und Bilder faszinierten mich, warfen jedoch auch Fragen auf. Aus bestehendem Archivmaterial produzierte ich zunächst eine TV-Doku. Dabei wuchs der Wunsch in mir, mich selbst in das Land der Bären zu wagen und mich dieser Situation auszusetzen, die David in Vorträgen beschrieb. 

 

Bestimmt gab es einige besonders einprägsame Momente während der Dreharbeiten und der Zeit in Alaska oder evtl. sogar eine heikle Situation, die du nicht so schnell vergessen wirst. Welches Highlight kommt dir da zuerst in den Sinn, über das du uns kurz erzählen möchtest?

Fast jeder Tag brachte Highlights. Draußen in der Natur, in dieser menschenleeren Gegend Beziehungen und Vertrauen zu Bären aufbauen – das ist einfach unglaublich einmalig. Ein außerordentlicher Moment war, als ein großer, unbekannter männlicher Bär auftauchte – diese Szene kommt auch im Film vor. Er näherte sich David und mir bis auf zwei Meter und verharrte gefühlte Stunden in dieser Position. Da er von uns weder Konkurrenz noch Gefahr wahrnahm, zog er neben uns vorbei. Das war ein sehr prägender und emotionaler Moment für mich. Und ich war dankbar, dass ich David neben mir und ich eine so lange Linse an der Kamera, die in dem eine Mindestdistanz zum Bären herstellte.

 

Du hast dich dazu entschieden, die entstandenen Emissionen der Filmproduktion mit myclimate zu kompensieren. Warum ist die CO2-Kompensation aus deiner Sicht sinnvoll?

Als Filmemacher, der Geschichten und Bilder aus entlegenen und unbekannten Gegenden auf die Leinwand bringen möchte, ist man immer wieder mit dem Widerspruch konfrontiert, dass man mit den langen Reisen auch viel CO2 ausstösst. Und entweder verzichte ich darauf, dann gibt es aber auch keine solche Filme mehr oder ich nehme die Möglichkeit wahr, den CO2 Ausstoss zu kompensieren. myclimate bietet diesbezüglich sinnvolle Klimaschutzprojekte an. Die Filmbranche verursacht meines Erachtens weltweit viel zu viel CO2. Dies muss in Zukunft angegangen werden: beispielsweise sollte die CO2 Kompensation in die Budgetierung eines Filmes einkalkuliert werden.

 

Vielen Dank für das Gespräch, Roman. Wo und wann wird der Film zu sehen sein?

Die Vorpremiere des Films wird in folgenden 10 Städten stattfinden. Danach wird der Film in 100 Kinos bundesweit laufen und sicher einige Wochen danach auch in anderen Städten weiterhin zu sehen sein.  Alle Spielorte und weitere Infos zum Film stehen auch auf der Webseite zum Film: www.derbaerinmir.de

  • Sa 10.10. München, City 18.00 Uhr
  • So 11.10. Stuttgart, Atelier am Bollwerk 13.00 Uhr
  • Mo 12.10. Frankfurt, Harmonie, 18.00 Uhr
  • Di 13.10. Köln, Cineplex, 18.00 Uhr
  • MI 14.10. Berlin, FAF 20.00 Uhr
  • Do, 15.10. Hamburg, Abaton 18.00 Uhr
  • Do, 15.10. Hamburg, Zeise 19.30 Uhr
  • Fr 16.10. Karlsruhe, Schauburg um 17.30 Uhr
  • Sa 17.10. Heidelberg, Gloria, 17.00 Uhr
  • So 18.10. Freiburg, Friedrichsbau 11.00 Uhr

 

 

 

 

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